Letzte Woche wurde die kleine Rabea getauft. Die Feier, die ihre Eltern organisiert haben, war wirklich sehr schön und auch familiär. Nur die Eltern der Beiden waren abgesehen von uns noch eingeladen. Die Taufe fand am Vormittag in der Kirche statt. Im Anschluss sind wir dann in eine Gaststätte zum Mittagessen gegangen. Den Nachmittag haben wir dann im Garten von Matthias und Sandra verbracht. Ich fand es sehr schön, dass nicht allzu viele Leute bei der Taufe eingeladen waren. Ich war richtig überrascht, wie liebevoll die Beiden die Feier organisiert hatten. Die Zeit vergeht momentan wirklich wie im Flug. Silvia hat sich noch einmal für zwei Wochen krankschreiben lassen. Im nächsten Monat wird sie dann wieder arbeiten gehen. Mittlerweile kommt sie wieder ganz gut alleine zurecht und sie hat sich auch damit abgefunden, dass sie sich ein bisschen vornehmen muss. Geblieben ist bei uns allen aber in jedem Fall der Schrecken.
Eine schöne Feier
18. Mai 2012Nach vorn schauen
24. April 2012Auch wenn das Leben einem einen Streich spielt, sollte man den Blick nach vorn nie aus den Augen verlieren. Es gibt im Leben immer wieder Situationen, in denen man auf eine harte Probe gestellt wird und denen man sich beweisen muss. Ich habe in den letzten Wochen gelernt, dass man mit Hoffnung und Optimismus viel erreichen kann, dass man aber auch vergessen sollte, wie kostbar das eigene Leben doch ist. Ich verbringe jede freie Minute mit Silvia und ich bin froh, dass sie alles doch sehr gut überstanden hat. Sicherlich werden wir nie eigene Kinder haben, doch damit können wir uns arrangieren. Immerhin gibt es auch noch andere Möglichkeiten. Matthias und Sandra kommen uns alle zwei Tage mit der kleinen Rabea besuchen. Die Kleine wird nächste Woche getauft und Silvia wird die Patenschaft für Rabea übernehmen. Damit hat ihr Sandra einen echten Herzenswunsch erfüllt. Ich freue mich sehr für meine Frau.
Urlaub in Kanada
16. April 2012Während der letzten Wochen lag unsere Urlaubsplanung auf Eis. Es bestand auch schlichtweg nicht die Möglichkeit, um über einen gemeinsamen Urlaub zu sprechen. Nun haben wir uns jedoch darauf geeinigt, dass wir unseren Urlaub in diesem Jahr in Kanada verbringen werden. Allerdings werden wir erst im November zu der Reise aufbrechen. Momentan sind lange Reisen für Silvia noch nicht möglich und ich möchte ihr auch einfach die Zeit geben, die sie braucht. Ich denke aber, dass wir dann am Jahresende mit ruhigem Gewissen in Richtung Kanada abheben können. Allerdings haben wir uns nicht wie ursprünglich geplant für ein Ferienhaus entschieden. Wir werden unseren Urlaub in einem Hotel verbringen. Silvias Eltern haben uns ein bisschen Geld für den Urlaub gegeben, sodass wir uns die Reise auch leisten können. Ich bin mir sicher, dass wir uns in dem Hotel bestens erholen können und die letzten Wochen mal für eine kurze Zeit vergessen werden.
Zusammenhalt
23. März 2012Silvia und ich haben früher sehr abgeschottet gelebt. Sicherlich haben wir uns ab und an mit Kollegen getroffen, doch richtige Freunde hatten wir nicht. Seitdem Silvia krank geworden ist, hat sich das geändert. Matthias und Sandra sind für uns ein wichtiger Halt geworden und ich bin froh, dass sie sich nicht einfach umgedreht haben und gegangen sind als wir ihre Hilfe benötigten. Ich muss zugeben, dass ich sie nie um ihre Hilfe gebeten habe, doch ich habe sie dankend angenommen. Unser Leben hat sich in den letzten Wochen schon verändert und ich habe einfach gemerkt wie wichtig es ist, wirklich jeden Moment zu genießen. Silvia und ich sind auch weiterhin sehr glücklich zusammen und es freut mich, wenn ich sehe, dass es meiner Frau jeden Tag ein bisschen besser geht. Sie hat den Mut trotz der schweren Schicksalsschläge nicht verloren und natürlich haben wir auch schon über unsere gemeinsame Zukunft gesprochen.
Aufatmen
16. März 2012Silvia befindet sich zweifelsohne auf dem Weg der Besserung. Sicherlich ist sie noch immer krankgeschrieben. Sie darf drei Monate lang nicht schwer heben und muss sich ausruhen. Ich versuche natürlich, dass ich sie soweit unterstützen kann, wie es für mich möglich ist. Leider kann ich nicht den ganzen Tag bei ihr sein. Da sie weite Strecke immer noch nicht alleine zurücklegen kann, ohne dass sie unter erheblichen Schmerzen leidet, ist Sandra den ganzen Tag bei ihr. Sandra und Matthias haben uns in den letzten Wochen so sehr unterstützt, dass wir uns dafür nicht wirklich richtig bedanken können. Als Silvia im Krankenhaus lag, haben sie sie jeden Tag besucht. Sandra hat mir jeden Abend ein kleines Abendessen gebracht. Die Beiden sind für uns zu Freunden geworden, die wir nicht mehr missen möchten und ich bin froh, dass Silvia die Möglichkeit hat, so zumindest Rabeas Entwicklung verfolgen zu können. Wir haben die Kleine wirklich ins Herz geschlossen.
Schreckensmeldungen
24. Februar 2012Die letzten Wochen waren für uns nicht leicht. Seitdem Silvia die Nachricht über den Tumor bekommen hat, ist sie sehr unruhig und nervös. Sie hat die ersten Wochen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus kaum etwas im Haushalt machen können und ist auch weiterhin auf die Hilfe von mir oder anderen Personen angewiesen. Wir wissen mittlerweile, dass wir nie eigene Kinder haben werden. Im Krankenhaus hielten sich die Ärzte mit ihren Informationen noch vergleichsweise bedeckt, doch mittlerweile wissen wir, dass wir hinter unsere Familienplanung ein Häkchen setzen können. Für mich ist das momentan aber sekundär. Ich möchte ganz einfach, dass Silvia wieder gesund wird und vor allem auch, dass sie neuen Lebensmut findet. Immerhin ist das sehr wichtig. Nur wenn sie wieder Freude am Leben hat, kann sie die kommenden Monate auch problemlos hinter sich bringen. Die letzten Wochen haben mir gezeigt, dass die eigenen Träume und die eigene heile Welt mit einem Schlag zerplatzen können.
Aufatmen
16. Februar 2012Seit meinem letzten Beitrag sind ja nun schon einige Wochen vergangen. Ich habe mich in der letzten Zeit voll und ganz meiner Frau gewidmet. Da die OP größer ausfiel als im ersten Moment geplant war, musste Silvia eine Woche im Krankenhaus bleiben. Mittlerweile ist sie aber wieder zu Hause. Ihr geht es eigentlich ganz gut, doch sie muss sich schonen. Wir müssen jetzt erst einmal abwarten, wie sich die Situation in den kommenden Wochen entwickeln wird. Ich hatte in den letzten zwei Wochen Urlaub. Mein Chef hat mir den Urlaub sofort genehmigt als ich ihn darum gebeten habe. Wir wissen zwar schon, dass vielmehr bei der Operation gemacht wurde als eigentlich geplant war, doch jetzt müssen wir uns in Geduld üben. Bis jetzt ist noch unklar, ob Silvia selbst Kinder bekommen kann. Das werden die nächsten Wochen zeigen. In den letzten Wochen ist Sandra, die Frau von Matthias, für Silvia zu einer wichtigen Stürzte geworden.
Optimismus
23. Januar 2012Wenn man weiß, dass der eigene Partner krank ist, bricht schon eine Welt zusammen. Es ist ganz einfach so, dass man sich rund um die Uhr Sorgen macht. Natürlich versuche ich immer noch optimistisch zu bleiben, doch das ist leichter gesagt als getan. Alles in allem weiß ich aber schon, dass ich nicht mehr machen kann als abwarten. Silvia hat den Termin im Krankenhaus hinter sich und sie wird in der nächsten Woche dann stationär aufgenommen. Wenn alles gut geht, kann sie das Krankenhaus nach zwei Tagen wieder verlassen. Es kann aber auch sein, dass die OP umfangreicher sein wird als man momentan vermutet. Demnach kann es auch sein, dass sie sich länger mit dem Krankenhaus anfreunden muss. Matthias und seine Frau waren ebenso geschockt als sie von der Nachricht erfahren kann. Bis jetzt haben wir es Silvias Eltern noch nicht gesagt. Wir wollen das am Wochenende aber nachholen, wenn sie zu uns zu Besuch kommen.
Eine neue Situation
16. Januar 2012Wir versuchen ja schon seit einiger Zeit ein Kind zu bekommen. Silvia war vor einigen Tagen zu einer Routineuntersuchung bei der Frauenärztin. Dabei wurde festgestellt, dass sie einen Tumor hat. Das ist auch der Grund dafür, dass es bisher noch nicht mit einer Schwangerschaft geklappt hat. Für uns ist natürlich eine Welt zusammengebrochen. Immerhin ist ein Tumor immer eine Horrornachricht. Silvia hat in der nächsten Woche einen Termin im Krankenhaus. Der Tumor muss natürlich entfernt werden. Logischerweise steht bis jetzt noch nicht fest, ob er gut- oder bösartig ist. Sowas lässt sich vor entsprechenden Untersuchungen auch nicht sagen. Silvia wurde erst einmal krankgeschrieben. Unsere Urlaubspläne haben wir natürlich auch erst einmal auf Eis gelegt. Ich bin mal gespannt, wie sich das Ganze entwickeln wird und natürlich habe ich auch ein bisschen Angst vor den nächsten Wochen. Nachdem sie mir das erzählt hat, habe ich versucht sie aufzumuntern, doch das lässt sich nur schwer umsetzen bei einer solchen Nachricht.
Der Preis entscheidet
21. Dezember 2011Wir waren am Wochenende in dem Reisebüro und haben uns die Sachen durchrechnen lassen, die wir uns rausgesucht haben. Es war für uns schon ein bisschen überraschend, dass die Unterschiede doch so groß sind. Bis jetzt haben wir uns noch nicht für eines der Angebote entschieden. Allerdings steht für uns fest, dass wir letztlich anhand des Preises entscheiden werden. Immerhin müssen wir unser Geld einteilen und so können wir uns einen Luxusurlaub im eigentlichen Sinne nicht leisten. Aber wir haben ja auch noch ein bisschen Zeit, bis wir uns schließlich auf eine Reise festlegen werden. Wir wollen in den nächsten Wochen erst einmal abklären, wann wir Urlaub machen können. Immerhin muss man sich da auch immer ein bisschen mit den Kollegen abstimmen. Silvia und ich sind ja noch sehr flexibel, da wir keine Kinder haben. So müssen wir uns auch nicht nach Ferienzeiten so etwas richten.
